Programmierung
Die Präsentation von Informationen im Internet finden alle ihren Anfang in einer Sammlung von Texten. Sofern es sich um eine einzige Seite handelt, deren Inhalt ohne besondere Strukturen auskommt, könnte man diese Seite problemlos, z.B. als Datei mit dem Namen "information.txt" im Internet veröffentlichen. Nehmen wir die gute alte Schreibmaschine und einen Autor, der seine Gedanken seitenweise zu Papier bringt. Sein Werk umfasst nun hunderte Seiten, es gibt ein Inhaltsverzeichnis, Kapitelüberschriften, Absätze, einige Zeichnungen und ein Suchregister. Die Darstellung solch umfangreicher Texte veranlasste die Pioniere des Internets dazu, eine Auszeichnungssprache zu entwickeln. Das Ziel war und ist es bis heute geblieben, Texte und Bilder für alle Nutzer des Internets verfügbar zu machen, ohne Rücksicht auf die verwendete Hard- und Software. So gesehen ist dies also keine Programmierung, sondern eher eine Formatierung.
HTML (Hyper Text Markup Language) war geboren und versetzt uns in die Lage die Inhalte von Internetseiten entsprechend ihrer Bedeutung auszuzeichnen. Auch modernes Webdesign kommt ohne HTML nicht aus, es bildet nach wie vor das Grundgerüst einer Seite. Wenn man sich den Quelltext einer Seite betrachtet, so finden sich viele solcher "Anweisungen", wie der Text darzustellen ist. So werden Überschriften z.B. mit <h1> bis <h4> gekennzeichnet, <u>unterstreicht Textpassagen</u> und mit <b>wird Text fett</b> dargestellt. Das Repertoire an Auszeichnungen war zunächst begrenzt, aber völlig ausreichend für den damaligen Zweck. Mit die wichtigste Auszeichnung von Text ist die Kennzeichnung eines Link, also der Querverweis auf ein anderes Dokument auf dem gleichen oder entfernten Rechner. Damit begann der eigentliche Siegeszug des Internets.
Einige Weiterentwicklungen waren wirklich sehr innovativ und erleichterten die Darstellungen von Inhalten, andere wiederum sind sehr fragwürdig in ihrem Nutzen oder stellen sogar ein eklatante Gefahr für den Besucher solch einer Website dar.
Unsere persönliche Meinung - barrierefreies Webdesign
Nachdem Lothar Propson nun schon ein paar Jahre im Netz der Netze unterwegs ist und die Weiterentwicklung am eigenen Leib erfahren hat, möchten wir Ihnen aufzeigen, welche Techniken heute bei uns zum Einsatz kommen.
- HTML nach wie vor das Grundgerüst einer soliden Internetseite
- CSS (Cascading Style Sheets) zur Formatieren des Inhaltes, angepasst für das jeweilige Medium
- PHP (Hypertext Preprocessor) zur dynamischen Erstellung von Websites
- MySQL ein Datenbankenverwaltungssystem
- JavaScript eine objektbasierte Scriptsprache
Generell ist unsere Philosophie für Zukunft darauf ausgerichtet, eine funktionierende Website zu erstellen, die allen Besuchern gerecht wird. Einige heute zum Teil benutzte Techniken bauen unnötige Barrieren auf. Barrieren empfindet jeder Mensch anders und hat rein gar nichts mit der Erstellung von Websites für Menschen mit Handycaps zu tun. Eine Barriere wäre schon der zwanghafte Download eines Plugins für einen Browser, damit die Seite überhaupt erst angezeigt werden kann. Auch in Zeiten von schnellen DSL-Zugängen sollte sich eine Website schnell aufbauen und so kommt diese vorliegende gesamte Internetpräsens mit wenig Speicherplatz aus. Ich habe mich redlich bemüht, diese Seite barrierearm zu erstellen und arbeite treu nach dem Motto:
Ich kehre auch vor meiner eigenen Türe und werde Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Erfahrung ist die Summe aller Fehler, ich habe Fehler gemacht und werde zukünftig auf die Verwendung von Frame-Layouts, Flash-Animationen, rein grafische Links, JAVA und den übermäßigen Einsatz von Tabellen verzichten.







